Heidugger-Clique Untersiggenthal

Geschichte

Die Geschichte der Heidugger-Clique

Was machen, wenn etwas nicht so läuft wie es soll? Die Faust im Sack machen und zusehen? Nein! Selber besser machen! Dies war der Geburtsgedanke der Heidugger-Clique. Als die Untersiggenthaler Fasnacht schon fast auf dem Sterbebett lag, haben sich Heinz Scherer, damals Wirt im Rest. Rank, und einige seiner Stammgäste mitte 1987 dazu entschlossen, der Fasnacht neues Leben einzuhauchen. Dies nicht ganz ohne Selbstinteresse, waren sie doch alle gute Fasnachtsgänger.
Nach einem Vorsprechtermin auf der Gemeinde stand diesem Vorhaben nur noch die Gründung eines Vereines und die Namensfindung im Wege. Die Lösung lag im eigenen Schicksal. Man war sich gewohnt, zu später Stunde aus Angeschriebenen Häusern nach Hause "Hei" zu schleichen und den Kopf vor dem Wahlholz hinter der Tür einzuziehen "duggen". Somit lag der Name HEIDUGGER auf der Hand.
Schnell hatten sich 12 Schicksalsgeplagte gefunden. Diese waren nicht nur am Stammtisch stark, sondern auch grosse Chrampfer. So hat man schon für den ersten Fasnachtsball 1988 die Dekoration (180m2 Bilder!) unter dem Motto "Heidugger im Orient" selber gemalt. Diese Tradition hat sich bis heute gehalten und ist ein Charakteristikum des Heidugger-Balls auf das die Heidugger stolz sind.
Auch hat man schon damals an den Nachwuchs gedacht. Der Umzug und der Heidugger-Kinderball am Samstag Nachmittag waren von Anfang an ein Bestandteil der Heidugger-Fasnacht. So ist mancher ehemalige Kinderballbesucher heute begeisterter Fasnächtler am Heidugger-Ball.


Der Heidugger

Bevölkert als Einzelgänger oder im Rudel das Dorf Untersiggenthal. Als Allesfresser ernährt er sich hauptsächlich von frischem Gras oder Torf, er ist aber auch schon als Fleischfresser beobachtet worden.
Ganzjährige Brunftzeit. Nach einer Tragzeit von 9 Monaten wirft das Weibchen 1 oder mehrere Junge.
Nach längerem Aufenthalt in zivilisierten Gegenden nimmt der Heidugger manchmal menschliche Sitten an z.B. Deutsch reden, mit Messer und Gabel essen oder sogar im Bett schlafen.
Mit viel Geduld kann er handzahm werden. In Ausnahmefällen gründet er mit einer Nicht-Heiduggerin eine Familie.

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